Beiträge mit Schlagwort “Selbstentwicklung

Zeitvertreib

Nachdem auf dem Film mit den Fotos der Weihnachtsfeier noch gut die Hälfte unbelichtet war, gings am Wochenende mal raus. Trotz eisiger Kälte haben Finger und Cam durchgehalten bis der Film voll war 😉
Wie interessant es doch sein kann, einfach mal wieder mit offenen Augen durch die Nachbarschaft zu streifen. Hier und dort entdeckt man immer wieder neues …

Es sind keine Glanzlichter an Hochglanzfotos geworden, das wollte ich aber auch gar nicht. Just for fun, damit mal wieder etwas „Leben in die Bude“ kommt 🙂
Wer erinnert sich noch an die Telefonstreiche von Bart & Lisa Simpson in Moe’s Bar? „Ist hier jemand der … heißt?“ Das ist mir sofort bei einem Zaunfoto unten in den Sinn gekommen, deshalb musste das Motiv auf den Film gebannt werden 😉

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Maco Eagle AQS IR-Test

Noch nicht ganz so ausgeprägt wie ich es erwartet hatte, aber es geht in die richtige Richtung!

So könnte man das aktuelle Projekt kurz zusammenfassen. Da ich die IR-Qualitäten des Maco Eagle testen wollte, habe ich mich auf die Suche nach einem passenden Filter gemacht. Um mir das Leben nicht unnötig schwer zu machen, bin ich erstmal auf die Variante mit Dunkelrotem Filter eingegangen. Ich habe einen günstigen Filter (Heliopan R29) bekommen und nach kurzer Recherche stand fest, der Filter schluckt ca. 3 Blenden => testen ob die Belichtungsmessung in der FG-20 das kompensiert oder nicht. Sie tut es, zwar vermutlich nicht die kompletten 3 Blenden, aber fürs erste ausreichend. Das heißt, ich muss nicht erst ohne Filter die Belichtung messen und das Foto dann mit aufgeschraubtem Filter auslösen. Es ging also an die ersten Testfotos, simple Schnappschüsse um nachher erkennen zu können was sich als IR-Motiv eignet und was nicht. Ich habe dabei auch schon versucht die Tageszeit und die Wetterlage mit einzubeziehen, da ich gelesen habe, dass Morgen- und Abendstunden viel IR-Licht liefern sollten. Bei geschlossener Wolkendecke hilft das leider nur auch nicht viel 😉 Teilweise lässt sich auf den Fotos der gewünschte IR-Effekt ansatzweise erkennen, auf manchen mehr, auf manchen weniger. Das Experiment geht auf jeden Fall weiter! Ggf. hole ich mir dafür noch eine zusätzliche 17m Rolle vom Maco oder ich prüfe mal das Angebot an Alternativen IR-Filmen.


Maco Eagle – Wildlife Safari

Was macht man, wenn der Wetterbericht Dauerregen und kühle Temperaturen angesagt hat, es aber wider Erwarten völlig anders kommt? Man verbringt die Zeit draußen! Nachdem ich mich etwas dem Unkaut im Garten gewidmet hatte, ging es mit der Kamera durch die Wiese, und siehe da, überall kriecht und fleucht es 🙂

Ein seltener wilder Motorradfahrer ist mir ebenso vor die Linse gekommen wie eine kleine (gut getarnte) Eidechse und vieles weiteres. Im starken Kontrast dazu die letzten beiden Bilder als „typische Industrie“ bzw. das typische Stadtleben.


Fotografie München WinterTollwoodMärchen

Hier nun endlich auch die kleine Auswahl der Analogen Ergebnisse vom Fotografie München Treffen auf dem Wintertollwood. Dabei handelt es sich auch gleich um die Testergebnisse vom Maco Eagle AQS, dem Surveillance-Film den ich als Meterware bekommen habe (und der üblicherweise in der Verkehrsüberwachung eingesetzt wird).

Ich werde aber noch weiter erörtern müssen, ob der Film wirklich so schlecht auf Low-Light reagiert wie es den Anschein macht, oder ob andere Faktoren da noch eine Rolle spielen. Mit Blitz oder Tagsüber bei guten Bedingungen sind auch gute Ergebnisse zu erzielen, je geringer aber die Beleuchtung wird, desto seltener werden auch brauchbare Negative. Zu sehen ist das recht gut am letzten Bild, eine Straßenszene bei der zwei Personen auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf uns gewartet haben. Ich werde demnächst noch eine Rolle einspulen und dann mal wohl nicht mit Zeitautomatik sondern rein Manuell arbeiten, um Fehler des internen Belichtungsmessers an der FG-12 ausschließen zu können.

 


Kodak Tri-X / D76

Jetzt mal ein etwas „fachlicher/technischer“ Beitrag 😉
Ich habe mal testweise unter anderem einen Tri-X im Kleinbildformat gekauft um ihm etwas auf den Zahn zu fühlen und ggf. mal rauszufinden welcher Film mir am meisten zusagt. Also Film REIN in die Cam und Cam RAUS in die Welt!

Gefühlt nicht der feinkörnigste Film, mag aber wohl vielleicht auch an der Kombi mit dem Entwickler liegen. Nicht großartig schlechter oder besser als andere Filme. Demnächst werde ich den Maco Eagle AQS weiter testen der mir als 17m Rolle in die Hände gefallen ist. Erste Ergebnisse scheinen etwas weicher zu sein (vermutlich wars aber nur Fehlfokus 😉 ). Richtig fokussiert auf nähere Distanz gibts da aber auch knackscharfe Bilder. Dazu aber demnächst mehr. Hier also Kodak Tri-X 400 (auf Nennempfindlichkeit belichtet und entwickelt) mit Kodak D76 bei 20° und 9 3/4min.


Another „first timer“: Darkroom!

Es gibt immer ein erstes mal! Diesmal heißt das erste Mal: ‚Dunkelkammer‘.
Da kein Papierentwickler zur Hand war, wurde fix Caffenol in verstärkter Form zusammengebraut und die ersten Testabzüge durchgezogen.
Siehe da, es funktioniert! Natürlich habe ich schon Ergebnisse im Internet gefunden, die beweisen, dass es klappt, trotzdem erfreut es natürlich jedes mal wieder, etwas selbst ausprobiert zu haben (und damit dann ein positives Ergebnis in Händen zu halten).

Als Nachteilig hat sich Caffenol dahingehend erwiesen, dass mein Barytpapier davon wohl etwas stark gefärbt wird. Die „Tönung“ sieht man auf dem Testabzug recht gut. Ob die Färbung jetzt aber wirklich nur vom Entwickler (und nicht vielleicht auch von anderen Umständen wie Alter und Lagerung) abhängt, wird sich bei den nächsten Versuchen mit entsprechendem Papierentwickler zeigen müssen.

Allgemein lässt sich aber sagen, die ‚alten‘ Prozesse selbst auszuführen macht unglaublich Spaß 🙂

2013-10-26 18.34.37-2

PS: Nicht über die mangelnde Qualität des Fotos vom Abzug wundern, ich habe es nur kurzerhand mit dem Handy abfotografiert.


Artists [or so …]

Wochenenden sind Fotozeit! 😀

Besonders wenn die Künstlermeile oder Tollwood besucht werden wollen.