Beiträge mit Schlagwort “Entwicklung

Another „first timer“: Darkroom!

Es gibt immer ein erstes mal! Diesmal heißt das erste Mal: ‚Dunkelkammer‘.
Da kein Papierentwickler zur Hand war, wurde fix Caffenol in verstärkter Form zusammengebraut und die ersten Testabzüge durchgezogen.
Siehe da, es funktioniert! Natürlich habe ich schon Ergebnisse im Internet gefunden, die beweisen, dass es klappt, trotzdem erfreut es natürlich jedes mal wieder, etwas selbst ausprobiert zu haben (und damit dann ein positives Ergebnis in Händen zu halten).

Als Nachteilig hat sich Caffenol dahingehend erwiesen, dass mein Barytpapier davon wohl etwas stark gefärbt wird. Die „Tönung“ sieht man auf dem Testabzug recht gut. Ob die Färbung jetzt aber wirklich nur vom Entwickler (und nicht vielleicht auch von anderen Umständen wie Alter und Lagerung) abhängt, wird sich bei den nächsten Versuchen mit entsprechendem Papierentwickler zeigen müssen.

Allgemein lässt sich aber sagen, die ‚alten‘ Prozesse selbst auszuführen macht unglaublich Spaß 🙂

2013-10-26 18.34.37-2

PS: Nicht über die mangelnde Qualität des Fotos vom Abzug wundern, ich habe es nur kurzerhand mit dem Handy abfotografiert.

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1600er Push-Entwicklung

Ich habe am Wochenende mal ausprobiert, wie weit man einen ISO200 No-Name Film denn treiben kann. Film eingelegt, Kamera auf ISO1600 eingestellt und ab damit ins Nachtleben!
Als kleiner Exkurs sei vielleicht noch gesagt, was es denn mit einer Push-Entwicklung auf sich hat. Der Film hat eine vom Hersteller festgelegte Lichtempfindlichkeit von ISO200. Das heißt im Klartext, für korrekt belichtete Bilder ist einigermaßen „viel“ Licht nötig. => Fotos Tagsüber sind kein Problem. Will man nun aber Abends/Nachts ohne zusätzliche Beleuchtung fotografieren, verlängern sich die Belichtungszeiten der Fotos in den Sekundenbereich. Für schnelle Bewegungen auf den Fotos natürlich unbrauchbar. An der digitalen Kamera lässt sich also einfach die Lichtempfindlichkeit des Sensors erhöhen. Ähnlich ist es beim Film, aber auch nur ähnlich. Man sollte nämlich die ISO-Einstellung über die gesamten 36 Aufnahmen beibehalten, da der Entwicklungsprozess nicht für einzelne Bilder sondern nur für den gesamten Film gesteuert werden kann. Ein nun bei ISO1600 belichteter Film wird bei Nennempfindlichkeit von 200 unterbelichtet, da die Zeiten für eine korrekte Belichtung des „unempfindlicheren“ 200 Films zu gering sind. Das wird durch eine entsprechend verlängerte Entwicklungszeit ausgeglichen. Leider geht das nur in begrenztem Maße und mit Zunahme der Körnigkeit auf dem Film. Für Experimente aber mehr als zufriedenstellend 😉