Beiträge mit Schlagwort “C41

AL – Kodak Gold meets Flohmarkt

Nachdem ich leider mitbekommen habe, dass jeder Drogeriemarkt die Eigenmarken an Farbnegativfilm aus dem Programm genommen hat geht die Suche nach gutem und dennoch günstigen Farbfilm wieder los. Recherche und testen steht auf dem Programm, erster Stop: Kodak Gold 200 …

Wenn man die ASA-Einstellung an der Kamera vom vorher eingelegten Delta3200, nach den ersten Fotos, auch auf die 200 zurückstellt, wird das auch was mit der Belichtung 😉 Nur so ne Memo an mich selbst. Fällt vielleicht beim nächsten mal nicht erst beim dritten Foto auf … 😀

Anyway! Flohmarkt! Krimskrams, Möbel, Tupper. Alles vorhanden und käuflich erwerbbar! Nur leider keine für mich brauchbaren Fotoutensilien dabei … Vielleicht war ich schon zu spät dran? Wenn der Flohmarkt um 7 startet, man um 9 ankommt, ist das zu spät? Wer weiß. Da vertrete ich die Meinung dass mich der frühe Wurm mal gern haben kann 😉


AL – FiBo in Kölle und der Grand Canyon an der Mosel

Letztes Jahr verpasst, dieses Jahr fest eingeplant (im Zeitplan der besseren Hälfte). Die Fitnessmesse in Köln um sich den Trubel mal Live und in Farbe anzusehen. Ich meinerseits bin eh der Verfechter von „Sport ist Mord“ 😉 Ich bin einfach in diesem Falle zu undiszipliniert um großartig Sport zu machen. Da geh ich lieber mit der Cam raus und knipse oder setz mich aufs Bike und düse in der Weltgeschichte rum …

Nun also als Begleitung dennoch mal ins Geschehen stürzen. Der Plan: Beobachten was sich da alles für Gestalten rumtreiben und informieren, was der Markt an Zusatzstoffen und schnellen Muskelmasse-Weight-Power-Booster-Extreme-Whey-Protein-Shake & -Riegeln bereit hält. 😀 Ach ja, was nur nach „nix“ schmeckt wird mit künstlichen Geschmacksrichtungen in Tropfenform so getrimmt, dass jeder Geschmack bedient werden kann alá Matrix: „Den Brei mag ich am liebsten, schmeckt nach Hühnchen!“

Auf jeden Fall kommt alles sehr amerikanisiert rüber, Hauptsache viel, laut & massig! Jedem das seine …

Am nächsten Tag gings bei der Rückreise noch beim (Grand-)Canyon an der Mosel vorbei. Treträder begutachten, über den Preis schmunzeln und fix weitergehen, bevor noch was gekauft wird und die Bank dann den Kredit zurückfordert, den man dafür aufnehmen musste.


AL – C41 zweiter Versuch

Nachdem sich noch ein paar Farbfilme angesammelt hatten, ging es an den zweiten Versuch mit C41, diesmal bei 38°C. Diesmal jedoch gleich mit temperiertem Wasser, d.h. Wasserhahn auf, Thermometer ins wasser halten und so lang am Regler spielen, bis sich die richtige Temperatur einstellt. Die Chemie wurde in wärmerem Wassermantel temperiert und ab ging die Post 😉 Beschleunigt die ganze Prozedur beim Entwickeln etwas, wobei man sich da jetzt die Gedanken machen könnte, ob der erhöhte Aufwand beim vorherigen Temperieren nicht gleichzusetzen ist mit der längeren Entwicklungszeit bei der 30°C-Entwicklung. Sei’s drum. Erfahrungen müssen gemacht werden!


Analog Love – C41 Selfmade

Yes we can! And we did it!
Vor leider schon etwas längerer Zeit hat mir meine bessere Hälfte das Tetenal C41 Kit für die Selbstentwicklung zum Geburtstag geschenkt. Da ja bisher schon Schwarzweiß selbst entwickelt wurde, sogar schon Abzüge selbst erstellt wurden, war also Farbe die nächste zu nehmende Hürde. Was mich bisher davon abgehalten hatte? Die Prozesstemperatur von 38°C die möglichst stabil gehalten werden sollte …
Ja, man kann mit verlängerten Zeiten auch bei 30°C entwickeln, es soll sogar Leute geben die bei 20°C entwickeln, so experimentell wollte ich jedoch beim ersten mal nicht unbedingt an die Sache ran gehen. Also das Kit leider erst mal stehen gelassen und vor Kurzem wieder ans Licht befördert. Nu ma ran an die Buletten! Aquarienheizer für bis zu 40°C, drei 1L Apotheker Braunglasflaschen sowie Trichter für die Chemie besorgt und siehe da, so viel Wasser (für das Mantelbad der Entwicklerdose) auf 38°C aufheizen dauert ja ewig! In Ermangelung von zu viel Zeit also fix umgeschwenkt auf 30°C entwicklung und den allerersten C41-Film seiner ‚korrekten‘ Entwicklung zugeführt 😀

Korrekt sei mal dahingestellt, jedoch ist es die richtige Chemie und Prozess für die Emulsion 😉 (man erinnere sich, dass der C41 auch schon in SW-Chemie baden durfte mit ‚gutem‘ Erfolg)

Hier also ein paar der ersten Schnappschüsse des Rossmann-Hausmarken C41 Farbnegativfilms mit leichter Tonwertkorrektur in der Nachbearbeitung. Zu meiner Schande muss ich gestehen, das Bild mit den Blümchen ist nicht korrekt belichtet, da hatte ich die Kamera auf ISO100-Film eingestellt um den Belichtungsmesser für den HP5+ in der Rolleiflex zweckzuentfremden. Rollfilm voll gemacht, ISO nicht mehr zurückgestellt und siehe da, anstatt mit ISO400 mit ISO100 dezent überbelichtet …


Zurück auf Start

‚Zurück auf Start‘ – ‚Gelerntes neu erlernen‘ – oder ‚Man lernt eben nie aus‘ trifft es wohl ganz gut. Ich hatte mir aus einer Streichholzschachtel wieder eine Pinhole-Kamera (Lochkamera) gebaut, diesmal mit dem Ziel eine Ultraweitwinkel-Brennweite zu erreichen. Theoretisch habe ich das auch geschafft, leider hat die Blende (also das Loch) mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die meisten Bilder sind auf einem breiten Streifen in der Mitte überbelichtet und fallen zum Rand hin sehr stark mit der Helligkeit ab. Zum anderen basierten die Belichtungszeiten auf Schätzwerten (wie es ohne Belichtungsmesser eben nicht anders geht), bzw. auf Zeiten aus einer Tabelle. Die sind aber auch recht subjektiv, ist es wirklich so stark bewölkt, dass man mit einem niedrigeren Lichtwert die Belichtung auswählt oder doch nicht? Try & Error! Ich hatte mir zwar vorgenommen für die einzelnen Bilder auch die jeweiligen Belichtungszeiten aufzuschreiben, habe es dann nur leider wieder nicht umgesetzt. Gegebenenfalls wird das etwas einfacher wenn im Sommer der Belichtungsmesser fürs Handy kommt. („Luxi for all“ ist eine Kickstarterkampagne die einen Aufsatz und eine App jetzt auch für Android-Handys entwickeln will. Damit hat man dann seinen Belichtungsmesser so gut wie immer dabei, denn wann ist das Handy denn mal nicht in der Hosentasche?)

Hier nun drei der wenigen ‚brauchbaren‘ Fotos. Aufgrund der geänderten Filmmaske haben die Bilder nicht das übliche Maß von 24x36mm sondern sind größer und passen daher leider nicht in den Filmhalter meines Scanners. Kurzerhand wurden die Negative also mit der DSLR abfotografiert und über Photoshop invertiert und so gut wie möglich Farbkorrigiert.


Recesky TLR – My point of view

Nachdem ich von meiner besseren Hälfte zu Weihnachten eine Selbstbau-Kamera Marke Recesky TLR geschenkt bekommen habe, habe ich mich kurz darauf gemacht nach einer Anleitung zu suchen (da leider bei mir keine mitgeliefert wurde). Eine entsprechende PDF-Anleitung zu finden war kein Problem, leider ist die bebilderte Anleitung nicht ganz genau, es werden andere Teile verbaut als im Set geliefert waren. Stellt aber auch niemanden mit technischem Verständnis vor ein Rätsel, dauert eben der Zusammenbau nur einen Augenblick länger 😉

Bedingt durch die festgelegte Belichtungszeit (von ca. 1/125 s) und dem eingelegten ISO400 Film konnte man nicht immer mit der Cam drauf los schießen, wenns zu Dunkel is, isses zu Dunkel … 😀

Einstellmöglichkeiten gibt es nur insofern, dass man die Blende anpassen kann. Entweder man legt die Blende ein und erhält ca. einen Blendenwert von ~11, oder man lässt sie draußen und schießt mit ~5.6 los. Es erfordert bei meiner Kamera noch ein wenig an Nacharbeit bzw. Nachjustierung, da bei kalten Außentemperaturen der Verschluss etwas zu lang geöffnet wurde. Sollte jedoch jetzt im Sommer kein Problem darstellen. Problematisch sehe ich eher die Kratzer auf den Negativen, die vermutlich von der Kamera verursacht werden beim Spulen des Films. Muss sich beim nächsten Film herausstellen. Ich habe auch schon überlegt die Kamera mit einem Blitzschuh zu versehen, habe das Projekt aber mangels übrigem Blitzschuh vorerst stillgelegt. Sollte ich den Schuh günstig auftreiben können werde ich es ggf. noch dieses Jahr in Angriff nehmen 😉

Hier nun eine kleine Auswahl der ersten Bilder:


Artists [or so …]

Wochenenden sind Fotozeit! 😀

Besonders wenn die Künstlermeile oder Tollwood besucht werden wollen.