Beiträge mit Schlagwort “Agfa

AL – Berlin Berlin (I)

Mal allen Spott über den BER beiseite geschoben, dafür kann ja niemand was 😉 Es ging mal wieder per Dienstreise nach Berlin. Nach getaner Arbeit noch genug Freizeit am Abend gehabt um etwas die Gegend ums Hotel zu erkunden. Entlang der Havel sieht man über schnuckligste kleine gemütliche Häuser über alte Industrieruinen bis hin zu hohen Neubauten von jedem etwas.

Hier Teil I der Kurzreihe vom Film. Diesmal ein APX100 aus der FG20. Hatte extra den 100er genommen und mir den 400er Farbfilm für später am Abend aufgehoben, dann wurd es aber doch so kalt, dass der 400er in der Tasche blieb und ich mich im Hotel wieder aufgewärmt habe 😀

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Another „first timer“: Darkroom!

Es gibt immer ein erstes mal! Diesmal heißt das erste Mal: ‚Dunkelkammer‘.
Da kein Papierentwickler zur Hand war, wurde fix Caffenol in verstärkter Form zusammengebraut und die ersten Testabzüge durchgezogen.
Siehe da, es funktioniert! Natürlich habe ich schon Ergebnisse im Internet gefunden, die beweisen, dass es klappt, trotzdem erfreut es natürlich jedes mal wieder, etwas selbst ausprobiert zu haben (und damit dann ein positives Ergebnis in Händen zu halten).

Als Nachteilig hat sich Caffenol dahingehend erwiesen, dass mein Barytpapier davon wohl etwas stark gefärbt wird. Die „Tönung“ sieht man auf dem Testabzug recht gut. Ob die Färbung jetzt aber wirklich nur vom Entwickler (und nicht vielleicht auch von anderen Umständen wie Alter und Lagerung) abhängt, wird sich bei den nächsten Versuchen mit entsprechendem Papierentwickler zeigen müssen.

Allgemein lässt sich aber sagen, die ‚alten‘ Prozesse selbst auszuführen macht unglaublich Spaß 🙂

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PS: Nicht über die mangelnde Qualität des Fotos vom Abzug wundern, ich habe es nur kurzerhand mit dem Handy abfotografiert.


ACM Oldtimer Theresienwiese – Analog [I]

Hier kommt nun Teil 1 von den analogen Ergebnissen. Geschossen mit der F501 auf einen abgelaufenen AGFA APX100. Nachdem Ultrafin ja laut diversen Quellen nicht als Feinkornentwickler geschaffen wurde [Ergänzung: Laut Fotofachhandel wurde Ultrafin (zumindest Ultrafin Plus zu 100%) als Feinkornentwickler auf den Markt gebracht. Somit ist zu klären, ob das Filmkorn nun subjektiv zu stark hervortritt oder ob es wirklich ’nur‘ am Film liegt, da dieser keine T-Kristallstruktur hat], war ich gespannt, wie er sich beim Agfa schlägt und die Negative ausfallen. Mein Entwickler neigt sich eh bald zur Neige und dann werde ich wohl auf einen anderen umschwenken um verschiedene Varianten ausprobiert zu haben.


35mm „Panorama(s)“

Just for fun mal wieder einen 35mm Film in die Mittelformat-Kamera eingeworfen und losgelegt … Hat sich dann doch aber über einen längeren Zeitraum hingezogen muss ich gestehen. Man will die Fotos ja nicht einfach so „verschwenden“ 😀

Nachdem nun aber leider auch mein Flachbettscanner (mit dem ich die Lochränder mitscannen konnte) Defektbedingt in Rente ist, habe ich die Negative abfotografieren müssen um sie zu digitalisieren. Alles also noch etwas experimentell, bis der nächste Scanner kommt (dann aber auch mit Durchlichteinheit für Mittelformatnegative!)


35mm Mittelformat [II]

Neuer Versuch mit angepasster Wicklungszahl hat 1 brauchbares Bild mehr ergeben! Sogar sind diesmal alle Fotos unzerschnitten und nicht verknickt oder verkratzt bei mir angekommen =)

Nächster Versuch: Redscale-Film! =D


35mm Film in Mittelformat-Kamera einlegen

Da ich schon danach gefragt wurde, hier eine kleine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man (es ist schließlich nur eine von vielen Möglichkeiten) Kleinbildfilm in eine Mittelformat-Kamera laden kann.

1. Die Kamera öffnen (hier sieht man im Deckel schon die Alufolie, die ich benutzt habe, um das Sichtfenster abzudecken).
2. Der Adapter aus Holz wurde so angefertigt, dass er die Kleinbildpatrone mittig aufnimmt, dabei kann sich die Spule im inneren aber noch frei drehen.

3. Den Film in die Kamera einlegen.

4. Den Film so an der Aufnahmespule befestigen, dass er später mittig  und möglichst parallel durch die Kamera läuft und nicht schief aufgewickelt wird. Ich habe ihn hier mit Tesa fixiert, das erspart mir das umknicken und stellt sicher, dass der Film beim einlegen und dem erstmaligen Aufwickeln nicht aus der Spule rutscht.

5. Aufnahmespule über den Lichtschacht ziehen und in der Spulenaufnahme arretieren.

6. Film fertig eingelegt.

7. Deckel schließen. (Hier sieht man die Alufolie hinter dem roten Sichtfenster, in dem man bei Rollfilm die Bildnummern ablesen kann)

8. Film ca. 1,5 Umdrehungen vorspulen & You’re ready to go! Die 1,5 Umdrehungen sind ein Testwert, der am Anfang gut hinkommt, je weiter der Film aufgewickelt wird, desto weniger Umdrehungen würden reichen, das müsste aber ggf. ausgetestet werden. Bei konstanten 1,5 Umdrehungen zum weiterspulen vergrößert sich der Bildabstand von Bild zu Bild eben ein wenig. Als kleine Anmerkung: Die 1,5 Umdrehungen gelten natürlich NUR beim Aufnahmeformat von 6x6cm, was bei der Isolette vorliegt. Sollte das Format kleiner sein (6×4,5cm) oder sogar größer (6x7cm / 6x9cm) müssen die Umdrehungen angepasst werden!


The Streets

Was man nicht alles für Motive sieht, wenn man sich einfach mal die Zeit nimmt, wartet und beobachtet …

Einfach mal wieder auf Streifzug gehen! Bei entsprechend gutem Wetter mehr als zu empfehlen 😉