Wie kann man vereinzelte “Gute Wetter” Tage nutzen? Ab ins Grüne!
Nach 26km Spaziergang lässt sich sagen, ich brauch zwar neue Sohlen, war trotzdem schee. =) Mein Dank gilt somit auch meiner Begleitung, war ne gute Idee!
Wie kann man vereinzelte “Gute Wetter” Tage nutzen? Ab ins Grüne!
Nach 26km Spaziergang lässt sich sagen, ich brauch zwar neue Sohlen, war trotzdem schee. =) Mein Dank gilt somit auch meiner Begleitung, war ne gute Idee!
Da ich schon danach gefragt wurde, hier eine kleine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man (es ist schließlich nur eine von vielen Möglichkeiten) Kleinbildfilm in eine Mittelformat-Kamera laden kann.
1. Die Kamera öffnen (hier sieht man im Deckel schon die Alufolie, die ich benutzt habe, um das Sichtfenster abzudecken).
2. Der Adapter aus Holz wurde so angefertigt, dass er die Kleinbildpatrone mittig aufnimmt, dabei kann sich die Spule im inneren aber noch frei drehen.
3. Den Film in die Kamera einlegen.
4. Den Film so an der Aufnahmespule befestigen, dass er später mittig und möglichst parallel durch die Kamera läuft und nicht schief aufgewickelt wird. Ich habe ihn hier mit Tesa fixiert, das erspart mir das umknicken und stellt sicher, dass der Film beim einlegen und dem erstmaligen Aufwickeln nicht aus der Spule rutscht.
5. Aufnahmespule über den Lichtschacht ziehen und in der Spulenaufnahme arretieren.
7. Deckel schließen. (Hier sieht man die Alufolie hinter dem roten Sichtfenster, in dem man bei Rollfilm die Bildnummern ablesen kann)
8. Film ca. 1,5 Umdrehungen vorspulen & You’re ready to go! Die 1,5 Umdrehungen sind ein Testwert, der am Anfang gut hinkommt, je weiter der Film aufgewickelt wird, desto weniger Umdrehungen würden reichen, das müsste aber ggf. ausgetestet werden. Bei konstanten 1,5 Umdrehungen zum weiterspulen vergrößert sich der Bildabstand von Bild zu Bild eben ein wenig. Als kleine Anmerkung: Die 1,5 Umdrehungen gelten natürlich NUR beim Aufnahmeformat von 6x6cm, was bei der Isolette vorliegt. Sollte das Format kleiner sein (6×4,5cm) oder sogar größer (6x7cm / 6x9cm) müssen die Umdrehungen angepasst werden!
Der Kenner weiß, “Mittelformat? 35mm? Passt nicht!”
Könnte man theoretisch so stehen lassen. Ohne zusätzliche Hilfe in Form von Adaptern passt es natürlich nicht. Eine Rollfilmspule ist viel größer als eine normale Kleinbild-Filmpatrone. Fix einen Adapter ‘gebastelt’ und schon kann die 35mm Filmpatrone in der Isolette geladen werden. Nicht vergessen das Sichtfenster für den Rollfilm (an dem man normalerweise die Bildnummer sieht) zu verschließen, da ein Kleinbildfilm kein Schutzpapier auf der Rückseite hat. Schon kann es losgehen
Fotos gemacht, darauf geachtet, dass das Hauptmotiv in der Mitte liegt, der Kleinbildfilm ist nunmal in der Mitte angebracht und abgedrückt. Sinn? Nunja, eher minimal, dafür wird der Rand mitbelichtet =)
Bei der Entnahme ist wieder Vorsicht geboten. Einfach den Deckel öffnen und Film entnehmen ist nicht! Der Film muss bei absoluter Dunkelheit entnommen und dann händisch zurückgespult werden, da bei Rollfilm ein zurückspulen nicht nötig / vorgesehen ist, bedingt durch das Prinzip des Rollfilms.
Auf den 35mm Film passen ca. 18 +x Aufnahmen, +x deshalb, weil ich immer 1,5 Umdrehungen weitergespult habe, man mit fortschreitender Bildzahl diese Umdrehungen aber reduzieren kann (weil sich der Film aufwickelt und somit einen größeren Umfang abdeckt auf der Spule).
Nachdem durch eine Brückenbaustelle die Verbindung vom Silvensteinspeichersee zum Achensee gesperrt ist, wurde kurzerhand umgeplant und dem Kesselberg ein Besuch gegönnt. Erst im Schneckentempo hinter einem extrem vorsichtigem Auto hinunter, dann bis zur “Applauskurve” wieder hinauf, Motorrad abgestellt und Pause genutzt für Fotos.
Ich bin mir sicher, hätten die Grünen heute kontrolliert, wären einige Fahrer ohne DB-Eater zur Kasse gebeten worden. Mal von der Geschwindigkeit abgesehen. “Bergrennen” par excellence
Wer sich wundert, was der Golf da macht, auch der ist den Berg rauf und runter ohne Pause
Ich war gespannt auf das Feuerwerk vom Frühlingsfest, da die Zeit davor und danach aber auch sinnvoll genutzt werden wollte ist ne kleine Fototour entstanden.
Bis jetzt kannte ich nur die Großfeuerwerke aus dem Olympiapark oder zu Silvester hier im Ort. Mit der Größe der Effekte wurden die Leute nicht enttäuscht, aber dazu im nächsten Beitrag mehr. Hier zeige ich zuerst die Bilder von Vorher und Nachher
Was nich alles für Leute rumlaufen, einen Wildpinkler kennen gelernt, der direkt an das Polizeigebäude gepinkelt hat, dabei aber keine Aufnahmen wollte, außer er würde am Gewinn beteiligt und des weiteren noch “Dani”, die häufig im Rockstudio unterwegs ist und einen “Stammi” als Freund hat
Die ganzen Betrunkenen, die sich immer provokativ vor die Kamera gestellt haben, lasse ich hier mal aus, da habe ich ja keine Namen erfahren (^_^)
Vielen Dank auch an Melly für die Begleitung und des Herzal-Foto